IPE-Träger (mittelbreit)

S235JR, Stahl

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IPE Träger – mittleres I-Profil mit parallelen Innenflächen

Sogenannte IPE-Träger gehören zur Produktgruppe des Profilstahls und sind an ihrem mittelbreiten Profil in I-Form mit parallelen Innenflächen der Flansche zu erkennen. Die gemäß der Norm DIN 1025-5 gefertigten Stahlträger weisen einen über die gesamte Länge gleichen Querschnitt auf. Die Einsatzgebiete von IPE Trägern schwarz reichen von der Bauindustrie über den Maschinen- und Anlagenbau bis zum Kraftwerksbau. Dem Profilstahl kommt – abhängig vom jeweiligen Anwendungsfall – meist eine tragende Funktion zu. Beim Kauf eines Stahlprofils sind daher die maßgeblichen technischen Parameter zu berücksichtigen und gemäß der Anwendung auszulegen.

Geeignete Werkstoffe für IPE Träger schwarz

IPE Träger kommen in Stahlkonstruktionen häufig als tragende und sicherheitsrelevante Elemente zum Einsatz. Im Rahmen der technischen Auslegung sind die maßgeblichen Parameter des Profilstahls wie beispielsweise die Stahlträger Maße daher unter Beachtung der gültigen Normen auszulegen. Eine der wesentlichen Eigenschaften ist der verwendete Werkstoff. Typischerweise werden IPE Träger aus dem im Bauwesen weit verbreiteten Werkstoff S 235 JR hergestellt. Dieser zeichnet sich neben seiner guten Schweißbarkeit in der Praxis auch durch eine hohe Festigkeit und eine gute Verformbarkeit aus. Im Vergleich zu Holzwerkstoffen ist der Einsatz von S 235 JR in der Regel wirtschaftlicher, da die volumenbezogene Festigkeit deutlich höher ist und weniger Material eingesetzt werden muss. Der früher auch unter der Bezeichnung ST 37 bekannte Baustahl besitzt keine natürliche Passivschicht und muss je nach Umgebungsbedingungen daher vor den schädlichen Einflüssen der Korrosion geschützt werden. Kommt der Stahlträger im Innenbereich von Gebäuden zum Einsatz, ist dafür häufig eine Grundierung mit einer zusätzlichen Lackschicht ausreichend. Im Außenbereich ist aufgrund der widrigen Witterungsbedingungen meist eine Verzinkung erforderlich, um den Profilstahl zu schützen und die Tragfähigkeit nicht zu beeinträchtigen.

Stahlträger Maße bei IPE Profilen

Bei der Auslegung von Stahlkonstruktionen kommt den Stahlträger Maßen eine wichtige Bedeutung zu. Die Tragfähigkeit der Konstruktion hängt ganz wesentlich von den gewählten Maßen ab, weshalb unter Berücksichtigung von Sicherheitskoeffizienten eine sorgfältige Auslegung stattfinden muss. Bestimmendes Maß von IPE Profilen ist die Höhe, die zwischen der oberen Kante des oberen Flansches und der unteren Kante des unteren Flansches gemessen wird. Sie ist gleichzeitig auch namensgebend für das IPE Profil, unter der Bezeichnung IPE 160 verstehen Fachleute also einen Stahlträger mit einer Höhe von 160 mm. Die restlichen Stahlträger Maße richten sich gemäß den gültigen technischen Normen nach der jeweiligen Höhe und sind daher nicht frei wählbar. Das IPE 160 Profil weist beispielsweise eine Flanschbreite von 82 mm auf. Der die beiden Flansche verbindende Steg ist 5,0 mm dick und die beiden Flansche weisen eine Stärke von 7,4 mm auf. Durch diese fest vorgegebenen Stahlträger Maße ergeben sich gleichzeitig auch die weiteren technischen Parameter. Die Länge des Stahlprofils kann der Kunde je nach Einsatzzweck des Trägers wählen. Üblicherweise werden IPE Träger in Längen von 6.000 mm oder einem Vielfachen dieser Einheit verkauft. Darüber hinaus werden aber auch abweichende Stahlträger Längen angeboten.

Das ist beim Kauf eines IPE Trägers zu beachten

Im Rahmen der technischen Auslegung von Stahlkonstruktionen sind zunächst die erforderlichen Parameter für IPE Träger zu berechnen. Zur Berechnung der Trägerbelastung sind beispielsweise die wirkenden Kräfte, das Widerstandsmoment, das Trägheitsmoment, das Elastizitätsmodul und die Sicherheitsbeiwerte erforderlich. Nach der technischen Auslegung sind die erforderliche Länge und die Werkstoffgüte festzulegen. Die Länge ist meist durch die Anwendung vorgegeben, während die Güte des Werkstoffs Bestandteil der gültigen Norm ist. Je nachdem, in welchen Umgebungsbedingungen der IPE Träger zum Einsatz kommen soll, ist ein Korrosionsschutz vorzusehen. Eine Feuerverzinkung wird bei Stahlträgern häufig eingesetzt, um den Werkstoff vor den Einflüssen von Feuchtigkeit zu schützen. Dabei wird ein metallischer Überzug aufgebracht, indem der Stahlträger bei einer Temperatur von rund 450 °C in flüssiges Zink getaucht wird.