Das Mapudo-Team: “Ich sehe meinen Desktophintergrund nicht”, Christian Jost – IT

Wir möchten euch das Team von Mapudo einmal genauer vorstellen. Deshalb befragen wir heute Christian aus der IT.

dsc03066Hallo Christian, danke, dass du dir Zeit nimmst und uns ein paar Fragen beantwortest. Erzähl uns doch ein bisschen von dir.

Ich bin in Eberswalde bei Berlin geboren und in Mönchengladbach aufgewachsen. Meine Ausbildung zum Fachinformatiker Anwendungsentwicklung habe ich bei der Turtle Entertainment GmbH in Köln abgeschlossen und anschließend dort in Festanstellung gearbeitet, bevor ich der Gaming-Branche den Rücken gekehrt und zu Check24 gewechselt habe. Dort war ich Full-Stack Software Developer.

Und wie bist du auf Mapudo aufmerksam geworden?

Wie in der IT-Branche üblich, wurde ich von einem Headhunter kontaktiert. Die Stellenbeschreibung hat mich überzeugt – und das Geschäftsmodell. Die Stahlbranche befindet sich in einer Transformationsphase. Daran mitzuwirken ist sehr spannend. Und ganz ehrlich: Die lustigen Kollegen haben dem Bewerbungsprozess auch keinen Abbruch getan.

Was machst du den ganzen Tag bei Mapudo?

Software entwickeln. Ich arbeite an unserer Plattform im Backend und im Frontend. Um den Nachwuchs in der IT-Branche zu fördern, bringe ich außerdem gerade ein Ausbildungsprogramm für Mapudo auf den Weg. Wer also interessiert ist, kann sich gerne hier bewerben.

Was ist dein Desktop-Hintergrund auf deinem PC?

Der Standardhintergrund vom Betriebssystem. Warum? Weil ich den meistens sowieso nicht sehe.

Welche Tools benutzt du täglich?

PHPStorm, das E-Mail-Programm und Slack zum Austausch mit den Kollegen.

Was machst du nach der Arbeit gerne?

Ich treffe meine Freunde, mache Sport, spiele Videospiele oder gucke Serien. Wenn ich Zeit dafür finde, fotografiere ich auch gerne.

Und welche Serien guckst du so?

Alphabetisch oder nach Erscheinungsdatum sortiert?
 Eine wirkliche Lieblingsserie habe ich nicht, aber z.B. Hannibal, Game of Thrones oder Blindspot schaue ich sehr gerne. Unter anderem auch Politdramen wie Designated Survivor oder House of Cards bereichern den ein oder anderen meiner Abende.

Vielen Dank für deine Zeit und weiterhin viel Spaß in unserem Team.

 

Du möchtest auch ein Mapudo-Teammitglied werden? Hier findest du unsere aktuellen Stellenangebote.

Startup-Woche in Düsseldorf: Besucht Mapudo am 9. Mai 2017

IMG_3839Raus aus der Uni, rein in den Job. Dabei fallen dir als erstes die Namen der großen Player ein? Auch Startups bieten tolle Perspektiven. Denn es muss nicht immer der Berufsstart in einem großen Konzern sein. Wenn du eine tolle Idee hast, kannst du nach der Uni auch deinen Traum von der Selbstständigkeit verwirklichen. Oder du steigst als Mitarbeiterin oder Mitarbeiter in einem Startup ein. Auch das bietet dir großartige Perspektiven für deine Zukunft.

Klar, du fragst dich jetzt: Wie gründet man denn ein eigenes Unternehmen im Anschluss an das Studium – oder bereits währenddessen? Welche Karrierechancen habe ich denn in einem jungen Unternehmen? Was bietet mir ein Startup, das mir der Konzern nicht bieten kann? Wir geben euch Antworten auf eure Fragen. Wir, das sind die beiden Gründer von Mapudo – dem Online-Marktplatz für Stahl. Sebastian Grethe heuerte nach seinem BWL-Studium in mehreren bekannten (Groß-) Unternehmen an. Er erzählt, warum er seine letzte Stelle in einem klassischen Konzern aufgab, um sein eigenes Unternehmen zu gründen. Martin Ballweg absolvierte zunächst eine Ausbildung bei Daimler und studierte anschließend BWL. Er spricht über seine Beweggründe, sein erstes Unternehmen gemeinsam mit Ingenieuren der RWTH Aachen zu gründen und anschließend erneut das Startup-Abenteuer mit Mapudo zu wagen. Dabei gibt er wertvolle Tipps für zukünftige Gründerinnen und Gründer. Natürlich gibt es Zeit, um eure Fragen zu beantworten und für einen lockeren Austausch bei einer Flasche Club-Mate oder einer Bionade.

Wann? Am Dienstag, 9. Mai 2017 von 14-17 Uhr. Die Teilnahme ist kostenlos. Hier geht es zur Anmeldung. Wir freuen uns auf deinen Besuch.

Christian Lindner zu Besuch bei Mapudo

 

Founderstalk_Mapudo_LindnerAm 9.3.2017 fand der #founderstalk in den Büroräumen von Mapudo statt, bei dem es um den Austausch zwischen Politik und Unternehmertum ging. Martin Ballweg, Gründer und Geschäftsführer der Mapudo GmbH, begrüßt das Konzept des Events: „In Deutschland werden immer noch vergleichsweise wenige Startups gegründet, das liegt auch an administrativen Hürden. Der regelmäßige Austausch von Politikern und Gründern ist wichtig, damit die Politik versteht, was Gründer bewegt.“

Standort Deutschland attraktiver machen

Mapudo_Founderstalk_Grethe_Lindner_BallwegBei dem Treffen ging es unter anderem um die Attraktivität des Standortes Düsseldorf für Fachkräfte aus dem Ausland. FDP Politiker Christian Lindner, der den #founderstalk ins Leben gerufen hat, sprach beim #founderstalk unter anderem die „post-materielle Sattheit in Deutschland“ an, die viele High-Potentials aus dem Ausland abschrecke. Diese würde es stattdessen ins Silicon Valley oder andere Startup-Hochburgen ziehen. Auch Mapudo Geschäftsführer Sebastian Grethe wünscht sich noch mehr internationalen Zulauf von Fachkräften: „Die meisten internationalen Fachkräfte haben eine große Auswahl an Jobangeboten. Man muss ihnen also am Unternehmensstandort einiges bieten.“

Mehr Unternehmertum gefragt

Ein weiteres Gesprächsthema der über 20 Unternehmer und Vertretern aus der Politik war das „Scheitern als Unternehmer“. Beim Umgang mit diesem Thema gibt es deutliche Unterschiede in verschiedenen Kulturkreisen. Scheitern werde im angelsächsischen Raum eher als eine wichtige Lebens- und Unternehmererfahrung wahrgenommen, während sich „gescheiterte“ Gründer in Deutschland rechtfertigen müssen. Christian Lindner erwartet in den nächsten Jahren hier jedoch einen Sinneswandel.

Am Ende des Treffens hatte Christian Lindner dann auch noch Zeit für ein Foto mit den Mapudo Gründern Sebastian Grethe und Martin Ballweg.

 

 

Geschäftsführer Martin Ballweg im Gespräch: Mapudo – Onlinemarktplatz für Stahl

Als gewerblicher Stahlverbraucher schnell und zuverlässig online im Stahlhandel einkaufen – das geht bei mapudo.de. Martin Ballweg erzählt uns seine Startup Story.

Was ist mapudo.de? Welche Produkte kann ich bei Mapudo kaufen?

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Startup City :Düsseldorf

Mapudo entwickelt IT-Lösungen für den Stahlhandel und betreibt einen Online-Marktplatz für Stahl. Damit bietet MapudoStahlhändlern viele Vorteile: Die Online-Bekanntheit wird gesteigert. So werden neue Kunden gewonnen. Außerdem steigt die Kundenzufriedenheit durch die Nutzerfreundlichkeit der Plattform. Nicht zuletzt sind die IT-Ressourcen von Mapudo und das erforderliche Branchen-Know-How ein großer Gewinn für Händler. Auch Einkäufer profitieren, indem Sie mit nur wenigen Klicks und ohne Zeitverzögerung Angebote zahlreicher Händler erhalten. Das mag dem ein oder anderen Online-Einkäufer selbstverständlich erscheinen, ist es in der Stahlhandelbranche aber nicht.

Das ganze Interview könnt ihr hier lesen.

Ausbildung beim Startup: Mapudo wird Ausbildungsbetrieb

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Christian Jost

Wir bieten bald Ausbildungsplätze für angehende IT-Profis an. Unser IT-Spezialist Christian Jost wird Ausbildungsleiter für die dreijährige Lehre zum „Fachinformatiker Anwendungsentwicklung“.

Martin Ballweg, Geschäftsführer bei Mapudo, freut sich auf die zukünftigen Auszubildenden: „Wir können hier bei Mapudo eine spannende Ausbildung anbieten und freuen uns schon, unser Expertenteam um angehende Softwareentwickler zu ergänzen“, sagt Martin Ballweg, der vor seinem Studium an der WHU – Otto Beisheim School of Management selbst eine Ausbildung zum Automobilkaufmann bei Daimler absolvierte.

Interesse? Hier geht es zur Stellenbeschreibung.

 

Online-Plattformen für B2B-Kunden: Der Mehrwert entscheidet über den Erfolg

Die Bedürfnisse von B2C-Kunden unterscheiden sich stark von den Ansprüchen eines B2B-Kunden an Online-Shops und -Marktplätze. Zahlungsmöglichkeiten neben der klassischen Kreditkartenzahlung, Konfigurationsfunktionen für spezielle Produkte und eine personalisierte Suchmöglichkeit – das sind nur einige Beispiele für wichtige Funktionen einer Enterprise-Plattform. Viele Branchen tun sich daher schwer, ihren Kunden passende Lösungen zur Verfügung zu stellen, die zu ihren speziellen Wünschen passen.

Onlineshop-Software wie Magento eignet sich vor allem für B2C-Verkäufer, da deren typischen Kunden keine individuellen Ansprüche an die Verkaufsplattform stellen. Sie wählen das Produkt aus, legen es in den Warenkorb und zahlen per PayPal oder Kreditkarte. Damit ist der Einkaufsprozess abgeschlossen.

B2B-Kunden benötigen Individuallösungen

Im B2B-Geschäft übernimmt häufig ein Einkäufer für alle Bedarfsträger des Unternehmens den Einkaufsvorgang. Um alle Einkaufsprozesse des Unternehmens im Blick behalten zu können, ist manchmal auch die Freigabe durch eine autorisierte Person nötig. Es gibt wenige Plattformen, die so flexibel sind, dass auf die unterschiedlichsten Szenarien in Unternehmern eingegangen werden kann. Hier ist das typische „B2C-Baukastensystem“ eben nicht genug.

Erfolgsfaktoren für Online-Plattformen im B2B-Bereich

  • Flexibilität: Kein Unternehmen und kein Kunde sind gleich. Deshalb muss ein E-Commerce-System auf die individuellen Anforderungen anpassbar sein.
  • Verschiedene Zahlungsarten: B2B-Plattformen müssen unterschiedliche Zahlungsmöglichkeiten – inkl. Rechnung – zur Verfügung stellen, um für alle Kunden eine komfortable Lösung zu sein.
  • Genaue Produktbeschreibung: Komplexe Produkte müssen genau ausgezeichnet sein. Hier reichen die Kategorien „Größe“ und „Material“ nicht aus.
  • Unkomplizierte Suchfunktionen: Je nach Nutzertyp der Online-Plattform unterscheiden sich auch die Ansprüche an die Suchfunktion.
  • Entwicklungsmöglichkeiten: Das Kundenfeedback ist das wichtigste Feedback. Online-Shops und Plattformen müssen es Entwicklern erlauben, sie zu erweitern und zu individualisieren.

Kundenbedürfnisse der Branche erkennen

Die Anforderungen der Kunden an einen Online-Shop oder einen Online-Marktplatz sind von der Branche abhängig, in der sie tätig sind. Das Angebot von Mapudo richtet sich beispielsweise vorrangig an den lagerhaltenden Stahlhandel, der zunehmend mit kleinlosigen Aufträgen konfrontiert ist. Diese schlagen sich in den Vertriebskosten nieder.

Werkstoffe wie Stahl werden bisher nur selten digital beschafft, da sie nicht über eine Herstellerartikelnummer beschrieben werden und wesentliche Kosten nicht auf Positions- sondern auf Auftragsebene anfallen. Dies führt dazu, dass Werkstoffe häufig nur unzureichend in Einkaufsplattformen eingestellt werden können und Angebote deshalb manuell verglichen werden müssen. Abstimmungsprozesse, beispielsweise mit Anbietern oder Mitarbeitern, entfallen mit Mapudo, denn Käufer finden ein händlerübergreifendes Sortiment aus Halbzeugen und Rohrzubehör. Angebote liegen ohne Zeitverzug vor und können direkt beauftragt werden. Darüber hinaus kann das System von Mapudo an bestehende Einkaufsplattformen angeschlossen und interne Freigabeprozesse hinterlegt werden. Auch rückwirkend ist es einfacher nachzuvollziehen, wer wann welchen Einkauf getätigt hat, denn alle Informationen liegen digital vor.

Fazit: B2C Software hat auf dem B2B-Markt langfristig keinen Erfolg

Wer seinen Kunden genau die Produkte und die Plattform bereitstellen möchte, die sie benötigen, kann häufig nicht auf das „Baukastensystem“ zurückgreifen. Die Ansprüche von B2B-Kunden unterscheiden sich dafür viel zu stark von den Bedürfnissen der B2C-Kunden. Es muss eine Lösung her, die dem Kunden den entscheidenden Mehrwert bietet. Alles andere ist nicht zukunftsfähig. Daher können sowohl selbst entwickelte Lösungen oder branchenspezifische Plattformen, wie z.B. Mapudo, der richtige Weg für viele Kunden sein.

Zum Thema B2B vs. B2C Online-Shop empfehlen wir auch den sehr ausführlichen Beitrag von Lennart Paul auf warenausgang.com.

Der Mapudo Jahresrückblick

Ein erfolgreiches Jahr 2016 liegt hinter uns. Neben dem Launch unseres Marktplatzes und der vor Kurzem abgeschlossenen Finanzierungsrunde, haben wir viele weitere Highlights im Jahr 2016 erlebt. Spannende Veranstaltungen, Messebesuche, Vorträge und Presseveröffentlichungen sowie Veränderungen an unserem Produkt liegen hinter uns.

Produkthighlights 2016

teamfoto_mapudo_gmbhEs war ein großer Schritt für unser Team: Im April 2016 ging unser Marktplatz unter www.mapudo.de online. Seitdem ist viel passiert: Über 20 Händler konnten wir bisher für den Marktplatz gewinnen, von denen bereits 16 online sind. Rund 16.000 Produkte sind mittlerweile auf dem Marktplatz erhältlich. Ein weiterer Höhepunkt war die Veröffentlichung unseres verbesserten Marktplatzes – nur acht Monate, nachdem wir gestartet sind.

Mapudo als Redner und Aussteller

Mapudo wurde auch im Jahr 2016 auf verschiedene Veranstaltungen eingeladen, um als Experte in den Bereichen Compliance, Unternehmensgründung und E-Commerce zu sprechen oder das Geschäftsmodell des Marktplatzes auf Messen und Ausstellungen zu präsentieren. Außerdem war Martin Ballweg, Geschäftsführer und Mitgründer, an Hochschulen wie der WHU und der Universität Bielefeld unterwegs, um Studenten vom Unternehmertum zu berichten.

Besonders in Erinnerung bleibt uns beispielsweise unser Besuch auf dem Petersberger Industriedialog in Bonn. Thema waren erfolgreiche Geschäftsmodelle für die digitalisierte Wirtschaft. „Führende Technologieunternehmen haben an diesem Tag berichtet, wie Kunden mit digitalen Lösungen in Zukunft besser bedient werden können“, erinnert sich der Vertriebsleiter der Mapudo GmbH, Niklas Friederichsen.

Gerne erinnern wir uns auch an den 2. Handelsblatt Industriegipfel „Chefsache Industrie 4.0.“ am 24. und 25. Oktober in Stuttgart. Themen waren die Digitalisierung in Unternehmen, die Beschleunigung von Produktentwicklungen und die damit verbundene Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit. Martin Ballweg und Niklas Friederichsen sprachen in einem Kreis bekannter Vertreter aus Wirtschaft und Politik, z.B. dem CEO der thyssenkrupp AG, Dr. Heinrich Hiesinger, und dem EU-Kommissar für die digitale Wirtschaft und Gesellschaft, Günther Oettinger, zum Thema „Stahlhandel Online“ und stellten Mapudo vor.

Mapudo in der Presse 2016

Spannende Berichte über Mapudo gab es 2016 Jahr unter anderem von der Rheinischen Post, marketSTEEL, Blechnet, dem BDS Magazin und der Wirtschaftswoche. Klicken Sie sich gerne durch die verschiedenen Artikel, die 2016 erschienen sind. Alle Berichte über Mapudo finden Sie auf unserer Presseseite.

März: RP Online: Mapduo will Stahlhandel revolutionieren
April: Gründungsnetzwerk Düsseldorf – „Unternehmen des Monats
Mai: VC Magazin – „Pionier im digitalen Werkstoffhandel“ (Ausgabe 05 2016 / S. 28-29)
Juni: Wirtschaftsförderung – „Online-Marktplatz für Werkstoffe“ (Ausgabe 120 / S. 14)
Juni: marketSTEEL – „Digitale Transformation in drei Schritten“
Juli: marketSTEEL – „Online-Beschaffung für Geschäftskunden“
September: Institut für Handelsforschung Köln – „Rückblick auf das 30. ECC-Forum“
Oktober: Logistik heute: „Compliance: Ein Zusammenspiel vieler Faktoren“
November: Universität Bielefeld „Meet an Entrepreneur – Bericht zum Vortrag von Martin Ballweg“
Dezember: Blechnet – „Stahl kaufen 4.0: Online-Vertrieb im Stahlhandel“

Einige Termine stehen bereits für das nächste Jahr fest: Wir sind auf verschiedenen Messen als Experten eingeladen. Niklas Friederichsen wird beispielsweise auf der Maintenance 2017 im Februar in Zürich Einblicke in die Funktionsweise von Mapudo geben. Am 9. Februar sind wir außerdem auf dem Q & E-Tag des BDS als Aussteller dabei.