Geschäftsführer Martin Ballweg im Gespräch: Mapudo – Onlinemarktplatz für Stahl

Als gewerblicher Stahlverbraucher schnell und zuverlässig online im Stahlhandel einkaufen – das geht bei mapudo.de. Martin Ballweg erzählt uns seine Startup Story.

Was ist mapudo.de? Welche Produkte kann ich bei Mapudo kaufen?

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Startup City :Düsseldorf

Mapudo entwickelt IT-Lösungen für den Stahlhandel und betreibt einen Online-Marktplatz für Stahl. Damit bietet MapudoStahlhändlern viele Vorteile: Die Online-Bekanntheit wird gesteigert. So werden neue Kunden gewonnen. Außerdem steigt die Kundenzufriedenheit durch die Nutzerfreundlichkeit der Plattform. Nicht zuletzt sind die IT-Ressourcen von Mapudo und das erforderliche Branchen-Know-How ein großer Gewinn für Händler. Auch Einkäufer profitieren, indem Sie mit nur wenigen Klicks und ohne Zeitverzögerung Angebote zahlreicher Händler erhalten. Das mag dem ein oder anderen Online-Einkäufer selbstverständlich erscheinen, ist es in der Stahlhandelbranche aber nicht.

Das ganze Interview könnt ihr hier lesen.

Ausbildung beim Startup: Mapudo wird Ausbildungsbetrieb

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Christian Jost

Wir bieten bald Ausbildungsplätze für angehende IT-Profis an. Unser IT-Spezialist Christian Jost wird Ausbildungsleiter für die dreijährige Lehre zum „Fachinformatiker Anwendungsentwicklung“.

Martin Ballweg, Geschäftsführer bei Mapudo, freut sich auf die zukünftigen Auszubildenden: „Wir können hier bei Mapudo eine spannende Ausbildung anbieten und freuen uns schon, unser Expertenteam um angehende Softwareentwickler zu ergänzen“, sagt Martin Ballweg, der vor seinem Studium an der WHU – Otto Beisheim School of Management selbst eine Ausbildung zum Automobilkaufmann bei Daimler absolvierte.

Interesse? Hier geht es zur Stellenbeschreibung.

 

Online-Plattformen für B2B-Kunden: Der Mehrwert entscheidet über den Erfolg

Die Bedürfnisse von B2C-Kunden unterscheiden sich stark von den Ansprüchen eines B2B-Kunden an Online-Shops und -Marktplätze. Zahlungsmöglichkeiten neben der klassischen Kreditkartenzahlung, Konfigurationsfunktionen für spezielle Produkte und eine personalisierte Suchmöglichkeit – das sind nur einige Beispiele für wichtige Funktionen einer Enterprise-Plattform. Viele Branchen tun sich daher schwer, ihren Kunden passende Lösungen zur Verfügung zu stellen, die zu ihren speziellen Wünschen passen.

Onlineshop-Software wie Magento eignet sich vor allem für B2C-Verkäufer, da deren typischen Kunden keine individuellen Ansprüche an die Verkaufsplattform stellen. Sie wählen das Produkt aus, legen es in den Warenkorb und zahlen per PayPal oder Kreditkarte. Damit ist der Einkaufsprozess abgeschlossen.

B2B-Kunden benötigen Individuallösungen

Im B2B-Geschäft übernimmt häufig ein Einkäufer für alle Bedarfsträger des Unternehmens den Einkaufsvorgang. Um alle Einkaufsprozesse des Unternehmens im Blick behalten zu können, ist manchmal auch die Freigabe durch eine autorisierte Person nötig. Es gibt wenige Plattformen, die so flexibel sind, dass auf die unterschiedlichsten Szenarien in Unternehmern eingegangen werden kann. Hier ist das typische „B2C-Baukastensystem“ eben nicht genug.

Erfolgsfaktoren für Online-Plattformen im B2B-Bereich

  • Flexibilität: Kein Unternehmen und kein Kunde sind gleich. Deshalb muss ein E-Commerce-System auf die individuellen Anforderungen anpassbar sein.
  • Verschiedene Zahlungsarten: B2B-Plattformen müssen unterschiedliche Zahlungsmöglichkeiten – inkl. Rechnung – zur Verfügung stellen, um für alle Kunden eine komfortable Lösung zu sein.
  • Genaue Produktbeschreibung: Komplexe Produkte müssen genau ausgezeichnet sein. Hier reichen die Kategorien „Größe“ und „Material“ nicht aus.
  • Unkomplizierte Suchfunktionen: Je nach Nutzertyp der Online-Plattform unterscheiden sich auch die Ansprüche an die Suchfunktion.
  • Entwicklungsmöglichkeiten: Das Kundenfeedback ist das wichtigste Feedback. Online-Shops und Plattformen müssen es Entwicklern erlauben, sie zu erweitern und zu individualisieren.

Kundenbedürfnisse der Branche erkennen

Die Anforderungen der Kunden an einen Online-Shop oder einen Online-Marktplatz sind von der Branche abhängig, in der sie tätig sind. Das Angebot von Mapudo richtet sich beispielsweise vorrangig an den lagerhaltenden Stahlhandel, der zunehmend mit kleinlosigen Aufträgen konfrontiert ist. Diese schlagen sich in den Vertriebskosten nieder.

Werkstoffe wie Stahl werden bisher nur selten digital beschafft, da sie nicht über eine Herstellerartikelnummer beschrieben werden und wesentliche Kosten nicht auf Positions- sondern auf Auftragsebene anfallen. Dies führt dazu, dass Werkstoffe häufig nur unzureichend in Einkaufsplattformen eingestellt werden können und Angebote deshalb manuell verglichen werden müssen. Abstimmungsprozesse, beispielsweise mit Anbietern oder Mitarbeitern, entfallen mit Mapudo, denn Käufer finden ein händlerübergreifendes Sortiment aus Halbzeugen und Rohrzubehör. Angebote liegen ohne Zeitverzug vor und können direkt beauftragt werden. Darüber hinaus kann das System von Mapudo an bestehende Einkaufsplattformen angeschlossen und interne Freigabeprozesse hinterlegt werden. Auch rückwirkend ist es einfacher nachzuvollziehen, wer wann welchen Einkauf getätigt hat, denn alle Informationen liegen digital vor.

Fazit: B2C Software hat auf dem B2B-Markt langfristig keinen Erfolg

Wer seinen Kunden genau die Produkte und die Plattform bereitstellen möchte, die sie benötigen, kann häufig nicht auf das „Baukastensystem“ zurückgreifen. Die Ansprüche von B2B-Kunden unterscheiden sich dafür viel zu stark von den Bedürfnissen der B2C-Kunden. Es muss eine Lösung her, die dem Kunden den entscheidenden Mehrwert bietet. Alles andere ist nicht zukunftsfähig. Daher können sowohl selbst entwickelte Lösungen oder branchenspezifische Plattformen, wie z.B. Mapudo, der richtige Weg für viele Kunden sein.

Zum Thema B2B vs. B2C Online-Shop empfehlen wir auch den sehr ausführlichen Beitrag von Lennart Paul auf warenausgang.com.

„Mapudo, das amazon des Stahlhandels“

Am 24. und 25. Oktober fand der 2. Handelsblatt Industriegipfel „Industrie 4.0“ in Stuttgart statt. Hier kamen Führungskräfte unterschiedlicher Branchen zusammen, um sich über das Thema „Digitalisierung der Industrie“ auszutauschen. Martin Ballweg und Niklas Friederichsen stellten im Rahmen der Veranstaltung das innovative Geschäftsmodell von Mapudo vor.

In der Zusammenfassung des 2. Handelsblatt Industriegipfel heißt es auf Seite 27: 

2. Handelsblatt Industriegipfel Industrie 4.0
Martin Ballweg und Niklas Friederichsen

Mapudo, das amazon des Stahlhandels, stellen Martin Ballweg, Geschäftsführer, und Niklas Friederichsen, Vertriebsleiter, vor. Der händlerübergreifende branchenspezifische Marktplatz bietet den Ausgleich von Überkapazitäten im Stahlhandel, nachvollziehbare Preisniveaus und das Auffinden passender Stahlhändler. Langfristig wird das Stahlangebot um Aluminium, Carbon und Kunststoffe ergänzt.

Die gesamte Zusammenfassung der Veranstaltung finden Sie hier

Der Mapudo Jahresrückblick

Ein erfolgreiches Jahr 2016 liegt hinter uns. Neben dem Launch unseres Marktplatzes und der vor Kurzem abgeschlossenen Finanzierungsrunde, haben wir viele weitere Highlights im Jahr 2016 erlebt. Spannende Veranstaltungen, Messebesuche, Vorträge und Presseveröffentlichungen sowie Veränderungen an unserem Produkt liegen hinter uns.

Produkthighlights 2016

teamfoto_mapudo_gmbhEs war ein großer Schritt für unser Team: Im April 2016 ging unser Marktplatz unter www.mapudo.de online. Seitdem ist viel passiert: Über 20 Händler konnten wir bisher für den Marktplatz gewinnen, von denen bereits 16 online sind. Rund 16.000 Produkte sind mittlerweile auf dem Marktplatz erhältlich. Ein weiterer Höhepunkt war die Veröffentlichung unseres verbesserten Marktplatzes – nur acht Monate, nachdem wir gestartet sind.

Mapudo als Redner und Aussteller

Mapudo wurde auch im Jahr 2016 auf verschiedene Veranstaltungen eingeladen, um als Experte in den Bereichen Compliance, Unternehmensgründung und E-Commerce zu sprechen oder das Geschäftsmodell des Marktplatzes auf Messen und Ausstellungen zu präsentieren. Außerdem war Martin Ballweg, Geschäftsführer und Mitgründer, an Hochschulen wie der WHU und der Universität Bielefeld unterwegs, um Studenten vom Unternehmertum zu berichten.

Besonders in Erinnerung bleibt uns beispielsweise unser Besuch auf dem Petersberger Industriedialog in Bonn. Thema waren erfolgreiche Geschäftsmodelle für die digitalisierte Wirtschaft. „Führende Technologieunternehmen haben an diesem Tag berichtet, wie Kunden mit digitalen Lösungen in Zukunft besser bedient werden können“, erinnert sich der Vertriebsleiter der Mapudo GmbH, Niklas Friederichsen.

Gerne erinnern wir uns auch an den 2. Handelsblatt Industriegipfel „Chefsache Industrie 4.0.“ am 24. und 25. Oktober in Stuttgart. Themen waren die Digitalisierung in Unternehmen, die Beschleunigung von Produktentwicklungen und die damit verbundene Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit. Martin Ballweg und Niklas Friederichsen sprachen in einem Kreis bekannter Vertreter aus Wirtschaft und Politik, z.B. dem CEO der thyssenkrupp AG, Dr. Heinrich Hiesinger, und dem EU-Kommissar für die digitale Wirtschaft und Gesellschaft, Günther Oettinger, zum Thema „Stahlhandel Online“ und stellten Mapudo vor.

Mapudo in der Presse 2016

Spannende Berichte über Mapudo gab es 2016 Jahr unter anderem von der Rheinischen Post, marketSTEEL, Blechnet, dem BDS Magazin und der Wirtschaftswoche. Klicken Sie sich gerne durch die verschiedenen Artikel, die 2016 erschienen sind. Alle Berichte über Mapudo finden Sie auf unserer Presseseite.

März: RP Online: Mapduo will Stahlhandel revolutionieren
April: Gründungsnetzwerk Düsseldorf – „Unternehmen des Monats
Mai: VC Magazin – „Pionier im digitalen Werkstoffhandel“ (Ausgabe 05 2016 / S. 28-29)
Juni: Wirtschaftsförderung – „Online-Marktplatz für Werkstoffe“ (Ausgabe 120 / S. 14)
Juni: marketSTEEL – „Digitale Transformation in drei Schritten“
Juli: marketSTEEL – „Online-Beschaffung für Geschäftskunden“
September: Institut für Handelsforschung Köln – „Rückblick auf das 30. ECC-Forum“
Oktober: Logistik heute: „Compliance: Ein Zusammenspiel vieler Faktoren“
November: Universität Bielefeld „Meet an Entrepreneur – Bericht zum Vortrag von Martin Ballweg“
Dezember: Blechnet – „Stahl kaufen 4.0: Online-Vertrieb im Stahlhandel“

Einige Termine stehen bereits für das nächste Jahr fest: Wir sind auf verschiedenen Messen als Experten eingeladen. Niklas Friederichsen wird beispielsweise auf der Maintenance 2017 im Februar in Zürich Einblicke in die Funktionsweise von Mapudo geben. Am 9. Februar sind wir außerdem auf dem Q & E-Tag des BDS als Aussteller dabei.

 

Wettbewerbsvorteil durch B2B-Marktplatz: Drei Fragen, drei Antworten

Martin Ballweg erläutert für marketSTEEL die Vorteile eines B2B-Marktplatzes für Händler und Stahlkäufer und zeigt die Highlights 2016 von Mapudo.

marketSTEEL: Wie funktioniert Mapudo und welche Vorteile haben Händler und Stahlkäufer?

Auf Mapudo, dem B2B-Marktplatz für Stahl, treffen Stahlhändler und -käufer direkt aufeinander. Mapudo ist dabei vor allem ein Dienstleister für beide Seiten. Stahleinkäufer sehen Preise und Verfügbarkeiten verschiedener Werkstoffe auf einen Blick. So können sie die Angebote direkt miteinander vergleichen, ohne dass sie wertvolle Zeit durch das Einholen von Angeboten bei verschiedenen Händlern verlieren. Stahlhändler machen ihre Produkte über Mapudo im Internet sichtbar, ohne Geld für einen eigenen Webshop und eigenes Online-Marketing in die Hand nehmen zu müssen. Dadurch sparen sie nicht nur Kosten, sondern erreichen neue Kunden und beschleunigen den Transaktionsprozess.

marketSTEEL: Das Jahr 2016 geht langsam zu Ende. Was waren die Jahres-Highlights für Mapudo?

Das Jahr 2016 war für uns besonders erfolgreich. Mapudo.de ist im April online gegangen. Das war für uns natürlich ein großer Meilenstein. Nur wenige Monate später wurde der Marktplatz erstmals an ein Konzern-Einkaufssystem angeschlossen, um Prozessvorteile in der Konzernbeschaffung von Stahlwerkstoffen zu ermöglichen. Im November folgte dann das nächste große Highlight: Wir konnten eine weitere Finanzierungsrunde erfolgreich abschließen. NRW.BANK, HR Ventures und SHS Ventures investierten gemeinsam einen einstelligen Millionenbetrag in Mapudo.

marketSTEEL: Was bedeutet die aktuelle Finanzierungsrunde für Mapudo?

Natürlich ist die erfolgreich abgeschlossene Finanzierungsrunde für uns ein großer Erfolg und vor allem eine Bestätigung für unsere bisherige Arbeit und unsere Pläne für die Zukunft. Wir können dank der finanzstarken Gesellschafter nun die technische Entwicklung des Marktplatzes vorantreiben und das Produkt weiter verbessern. Außerdem können wir den Marketing-Bereich weiter ausbauen und die Bekanntheit von Mapudo unter Stahlhändlern und -einkäufern weiter steigern.

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IHK-Wahl_Martin-Ballweg_Kandidat-2016

IHK-Wahl Düsseldorf: Martin Ballweg (Mapudo GmbH) Kandidat in Wahlgruppe 1.9

151 Kandidatinnen und Kandidaten stellen sich zur Wahl
Alle wahlberechtigten Mitgliedsunternehmen in der Region Düsseldorf/Kreis Mettmann sind in diesem Herbst aufgerufen, die Vollversammlung der IHK Düsseldorf neu zu wählen. Die Wahlunterlagen für diese Briefwahl wurden Anfang September an die wahlberechtigten Unternehmen versandt. Für die 95 Sitze in dem „Parlament der Wirtschaft“ bewerben sich 151 Kandidatinnen und Kandidaten aus den IHK-Mitgliedsunternehmen.
Was tut die IHK-Vollversammlung?
Die Vollversammlung vertritt die Gesamtheit der IHK-zugehörigen Unternehmen. Die gewählten Vollversammlungsmitglieder legen die grundsätzlichen wirtschaftspolitischen Positionen und die inhaltlichen Arbeitsschwerpunkte der IHK fest. Sie entscheiden über die Finanzpolitik der IHK, insbesondere über den Wirtschaftsplan und die Höhe der Beiträge und Gebühren. Aus ihrer Mitte wählen sie das Präsidium und die Präsidentin bzw. den Präsidenten der IHK.
Die Zusammensetzung der Vollversammlung soll die Wirtschaftsstruktur im IHK-Bezirk widerspiegeln. Damit alle Branchen entsprechend ihrer Bedeutung die Arbeit der Vollversammlung mit gestalten können, findet die Wahl in 14 verschiedenen Wahlgruppen und -bezirken statt. Neben den Wahlgruppen für die in das Handelsregister eingetragenen Unternehmen gibt es sowohl im Wahlbezirk Düsseldorf als auch im Wahlbezirk Kreis Mettmann jeweils eine eigene Wahlgruppe für die nicht in das Handelsregister eingetragenen Unternehmen.
Warum wählen?
Wer von seinem Stimmrecht Gebrauch macht, bestimmt mit, wofür sich seine IHK stark machen soll. Alle Kandidatinnen und Kandidaten, die sich ehrenamtlich und unentgeltlich in der Vollversammlung engagieren wollen, sind selbst als Inhaber und Führungskräfte aktiv in den IHK-Mitgliedsunternehmen tätig. Sie sind daher bestens mit den Interessen, aber auch mit den Sorgen der Unternehmen ihrer Wahlgruppe vertraut. Wer sich an der Wahl beteiligt, unterstützt damit eine starke Selbstverwaltung, die sich wirkungsvoll für die Belange der gewerblichen Wirtschaft einsetzen kann.
Wahlgruppe 1.9 – Sonstige Dienstleistungen
In der Wahlgruppe 1.9 stellt sich auch Martin Ballweg, Geschäftsführer der Mapudo GmbH, zur Wahl, um auch die Interessen von Start-Ups aus dem industrienahen IKT-Bereich in der IHK-Vollversammlung zu vertreten.
Wenn Ihr Unternehmen in der Wahlgruppe 1.9 vertreten ist, geben Sie Ihre Stimme einfach über den entsprechenden Wahlzettel für Martin Ballweg ab.